Die besten Japanisch-Apps, die du zum Lernen brauchst!

Die besten kostenlosen Japanisch Apps

Ich stelle dir hier die sieben wichtigsten kostenlosen Apps vor, mit denen du Japanisch lernen kannst. Dabei habe ich für jeden Bereich die jeweils beste herausgesucht und erkläre dir genau, wieso sie sich lohnen und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten.

Die besten kostenlosen Japanisch-Apps

1. Karteikarten: Anki

In Anki kannst du beliebig viele eigene Decks anlegen. Die müssen nicht zwangsläufig etwas mit Japanisch zu tun haben.
Anki organisiert deine Vokabel- und Kanji-Decks für dich.

Wieso lohnt sich Anki? Die App digitalisiert deine Vokabelkarten und hilft dir zudem dabei, sie zu sortieren. Wenn du mit einem Wort viele Probleme hast, dann wird dich Anki häufiger danach fragen. Jene, die du schnell lernst, siehst du hingegen viel seltener. Perfekt geeignet, damit du schnell mit dem Japanisch lernen vorankommst.

Um sie zu nutzen kannst du entweder komplett eigene Karten anlegen und designen, oder dir zahlreiche von anderen Nutzern angefertigte Decks aus dem Internet herunterladen. Von Vokabeln, über Kanji bis hin zu Grammatik kannst du so alles lernen. Wenn du des Englischen mächtig bist, empfehle ich vor allem das Deck Kanjidamage.

Richte dir Anki richtig ein: Zudem solltest du einen Blick in meinen Artikel werfen, in dem ich dir die besten Einstellungen zeige, um mit Anki Sprachen zu lernen:

2. Wörterbuch: Aedict3

Aedict3 durchsucht zahlreiche Wörterbücher gleichzeitig.
Aedict3 durchsucht zahlreiche Wörterbücher gleichzeitig.

Wieso lohnt sich Aedict3? Hier bekommst du eine Wörterbuch-App, die du selbst offline nutzen kannst. So kannst du jederzeit deutsche Wadoku durchsuchen, sowie das englischsprachige JMDict von Jim Breen. Kanji kannst du zudem anhand ihrer Radikale suchen, oder, indem du sie auf den Bildschirm malst.

Dazu bietet Aedict eine Reihe von Tests an, die nach den einzelnen JLPT-Leveln, den Joyo-Leveln oder den Unterrichtseinheiten von Heisig sortiert sind. Du kannst zudem eigene Tests anlegen und einzelne Wörter lassen sich direkt in Anki als Karteikarte exportieren.

Kostenpflichtige Funktionen: Es gibt ein zusätzliches Addon mit einer Texterkennung für Bilder, sowie ein kostenpflichtiges Abo, das weitere Funktionen wie eine bessere Erkennung von per Hand gezeichneten Kanji freischaltet.

3. Kanjisuche: Akebi

Akebi ist eine gute Wahl zum Japanisch lernen, wenn dir gerade die korrekte Strichreihenfolge wichtig ist.
Mit Akebi bekommst du eine hilfreiche Kanji-Suche.

Wieso lohnt sich Akebi? Akebi empfehle ich hauptsächlich, um die sonst kostenpflichtige bessere Kanjisuche von Aedict3 kostenlos zu bekommen. Denn die von Akebi funktioniert genauso gut. Die App ist bisher jedoch nur zu 63 Prozent auf Deutsch übersetzt. Wenn dudamit Probleme hast, kannst du die gefundenen Kanji aber einfach in Aedict3 kopieren und so eine deutsche Übersetzung bekommen.

4. Grammatik: CureDolly

Cure Dolly
Cure Dolly ist der beste Leitfaden zur japanischen Grammatik.

Wieso lohnt sich Cure Dolly? Fairerweise muss ich sagen, dass CureDolly keine richtige Japanisch-App ist. Allerdings ist es der beste Grammatik-Leitfaden, den es für die Sprache gibt. Nirgendwo sonst wird Japanisch so logisch erklärt.

Die Inhalte kannst du aber über Smartphone-Apps verwenden. Genauer gesagt YouTube, den Kindle eBook-Reader oder GoogleDocs. Die Links zu allen Methoden findest du in der Tabelle. Der Guide ist jedoch auf Englisch. Einen auf diesen Informationen basierenden deutschsprachigen Guide habe ich direkt selbst geschrieben.

5. Tandem: HelloTalk

HelloTalk ist ideal, um Kontakte mit Japanern zu knüpfen.

Wieso lohnt sich HelloTalk? Hier bekommst du eine Tandem-App, mit der du Japanische Muttersprachler kontaktieren und dein Japanisch anwenden kannst. Es zeichnet sich vor allem durch Korrekturfunktionen innerhalb des Chats aus. Außerdem ist es möglich, öffentlich einsehbare Blogeinträge zu verfassen.

Kostenpflichtige Funktionen: Die kostenpflichtigen Funktionen der App kannst du vernachlässigen. Es gibt einige generische Unterrichtseinheiten in Text und Ton, deren Inhalte bereits durch andere Apps aus dieser Liste hier abgedeckt werden.

6. Korrekturen: HiNative

In Lang-8 und HiNative kannst du deine erworbenen Japanisch-Kenntnisse anwenden.
In HiNative kannst du dein Japanisch korrigieren lassen.

Wieso lohnt sich HiNative? Mit dieser App kannst du deine japanischen Blogeinträge von Muttersprachlern korrigieren lassen oder ihnen Fragen zu ihren Land stellen. Es eignet sich damit perfekt, um einfach auf Japanisch loszuschreiben und anhand von deinen Fehlern zu lernen.

Kostenpflichtige Funktionen: Du kannst Priority-Tickets kaufen, um schneller Antworten zu bekommen. Dazu gibt es ein Premium-Abo, wo du jeden Monat 10 Stück davon bekommst und auch weitere Vorteile hast wie zusätzliche Templates für Fragen.

7. Übersetzer: DeepL

DeepL-Übersetzung Japanisch-Deutsch
DeepL hilft dir weiter, wenn du einen Satz nicht übersetzen kannst.

Wieso lohnt sich DeepL? DeepL ist ein automatischer Übersetzer, der wesentlich bessere Ergebnisse liefert als Google Translate. Damit kann er bei etwaigen Verständnisproblemen helfen. Allerdings ist er nicht perfekt. Gerade bei komplexeren Sätzen kann es nach wie vor passieren, dass er die Bedeutung von Sätzen komplett ändert.

Kostenpflichtige Funktionen: Wenn du dir ein monatliches Abo bei DeepL holst, kannst du längere Sätze übersetzen lassen. Wenn du nicht zahlst, musst du längere Artikel notfalls selbst in kleinere Einheiten unterteilen. Der zweite Vorteil des Abos ist es, zwischen formellen und informellen Sprachstilen wechseln zu können. Als Privatnutzer reicht die kostenlose Variante aber im Regelfall aus.

Gibt es bessere bezahlte Apps?

Im Laufe der Zeit habe ich nicht nur kostenlose, sondern auch eine ganze Reihe kostenpflichtiger Apps ausprobiert. Dadurch kann ich dir auch versichern, dass die besten derzeit verfügbaren Apps für Japanisch kostenlos sind. Selbst die Boni, für die du zahlen kannst, sind häufig vernachlässigbar.

Wie du die Apps richtig einsetzt, um ganz alleine bis zum Muttersprach-Niveau zu lernen, findest du in meinem Lehrplan für Japanisch heraus:

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