Japanischkurs
Die besten kostenlosen Japanisch Apps

Die besten Japanisch-Apps, die du 2024 zum Lernen brauchst!

Ich stelle dir hier die wichtigsten Apps vor, mit denen du Japanisch lernen kannst. Dabei habe ich für jeden Bereich die jeweils beste herausgesucht und erkläre dir genau, wieso sie sich lohnen und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten. Die meisten sind zudem entweder komplett kostenlos, oder bieten zumindest ihre wichtigsten Funktionen gratis an!

Die besten Japanisch-Apps

1. Karteikarten: Anki

In Anki kannst du beliebig viele eigene Decks anlegen. Die müssen nicht zwangsläufig etwas mit Japanisch zu tun haben.
Anki organisiert deine Vokabel- und Kanji-Decks für dich.
  • Flexibles Karteikartensystem
  • Spaced Repetition System (SRS)
  • Import und Export von Karteikarten

Wieso lohnt sich Anki? Die App digitalisiert deine Vokabelkarten und hilft dir zudem dabei, sie zu sortieren. Wenn du mit einem Wort viele Probleme hast, dann wird dich Anki häufiger danach fragen. Jene, die du schnell lernst, siehst du hingegen viel seltener. Perfekt geeignet, damit du schnell mit dem Japanisch lernen vorankommst.

Um sie zu nutzen kannst du entweder komplett eigene Karten anlegen und designen, oder dir zahlreiche von anderen Nutzern angefertigte Decks aus dem Internet herunterladen. Von Vokabeln, über Kanji bis hin zu Grammatik kannst du so alles lernen. Die große Community ist ein weiterer Vorteil.

Denn viele Lerner schwören auf die App, wodurch es zahlreiche Addons gibt. Gerade im Bereich des immersiven Lernens kommt sie oft unterstützend zum Einsatz. So kannst du etwa die Anime- und Roman-Decks von JPDB.io per Addon in Anki-Karten konvertieren und dich so auf dein nächstes Immersionsvorhaben vorbereiten.

Richte dir Anki richtig ein: Zudem solltest du einen Blick in meinen Artikel werfen, in dem ich dir die besten Einstellungen zeige, um mit Anki Sprachen zu lernen:

DownloadWindows / Linux / Mac
SpracheDeutsch / Englisch
PreisKostenlos
DownloadGoogle Play Store
SpracheDeutsch / Englisch
PreisKostenlos
DownloadAppStore
SpracheDeutsch / Englisch
PreisBrowser: Kostenlos
App: 27,99 Euro

2. Wörterbuch: Aedict3

Aedict3 durchsucht zahlreiche Wörterbücher gleichzeitig.
Aedict3 durchsucht zahlreiche Wörterbücher gleichzeitig.
  • Japanisch-Wörterbuch
  • Unterstützt Kanji, Kana und Romaji
  • Beispiele und Handschrifterkennung
  • Kostenlose Basisversion mit optionaler Premium-Mitgliedschaft

Wieso lohnt sich Aedict3? Hier bekommst du eine Wörterbuch-App, die du selbst offline nutzen kannst. So kannst du jederzeit deutsche Wadoku durchsuchen, sowie das englischsprachige JMDict von Jim Breen. Kanji kannst du zudem anhand ihrer Radikale suchen, oder, indem du sie auf den Bildschirm malst.

Dazu bietet Aedict eine Reihe von Tests an, die nach den einzelnen JLPT-Leveln, den Joyo-Leveln oder den Unterrichtseinheiten von Heisig sortiert sind. Du kannst zudem eigene Tests anlegen und einzelne Wörter lassen sich direkt in Anki als Karteikarte exportieren.

Kostenpflichtige Funktionen: Es gibt ein zusätzliches Addon mit einer Texterkennung für Bilder, sowie ein kostenpflichtiges Abo, das weitere Funktionen wie eine bessere Erkennung von per Hand gezeichneten Kanji freischaltet.

DownloadGoogle Play Store
SpracheDeutsch / Englisch
PreisKostenlos / Premium-Abo (1,39 Euro / Monat)

3. Kanjisuche: Akebi

Akebi ist eine gute Wahl zum Japanisch lernen, wenn dir gerade die korrekte Strichreihenfolge wichtig ist.
Mit Akebi bekommst du eine hilfreiche Kanji-Suche.
  • Japanisch-Wörterbuch
  • Integrierte Handschrifterkennung für Kanji
  • Anpassbare Lesezeichen und Notizen

Wieso lohnt sich Akebi? Akebi empfehle ich hauptsächlich, um die sonst kostenpflichtige bessere Kanjisuche von Aedict3 kostenlos zu bekommen. Denn die von Akebi funktioniert genauso gut. Die App ist bisher jedoch nur zu 63 Prozent auf Deutsch übersetzt. Wenn dudamit Probleme hast, kannst du die gefundenen Kanji aber einfach in Aedict3 kopieren und so eine deutsche Übersetzung bekommen.

DownloadGoogle Play Store
SpracheDeutsch / Englisch
PreisKostenlos

4. Grammatik: Guide von Kawaraban

Japanisch Lernen ist eine lange Reise
Mit meinem Guide Japanisch lernen bringt dich schnell auf ein Level, auf dem du Bücher verstehst.
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Japanisch mit Grammatiken für Japaner erklärt
  • Zeigt die Logik hinter der Sprache

Wieso lohnt sich mein Guide? Die Besonderheit ist, dass ich die Sprache basierend auf japanischen Grammatiken für Japaner erklärt und nicht auf Ausnahmeregeln setze, wie derzeit so gut wie alle westlichen Angebote, die von sich behaupten, die Grammatik zu erklären. Dadurch bekommst du einen komplett anderen Einblick in die Sprache. Die Informationen gibt es einmal als Text-Version, aber auch als Video-Guide.

Bonus für Unterstützer: Obwohl es keine App ist, kannst du ihn aber über Smartphone-Apps verwenden. Genauer gesagt deinen Browser. Zudem gibt es den Guide für Mitglieder auf Youtube und Patreon ab dem 1€-Tier als Offline-Version im PDF-Format, zusammen mit einem Anki-Deck, um die 100 wichtigsten japanischen Vokabeln zu lernen. Auf höheren Tiers bekommst du die komplette Umsetzung der einzelnen Kapitel in Video-Form mit hilfreichen Animationen.

DownloadJapanische Grammatik
SpracheDeutsch
PreisKostenlos
DownloadPlayliste des Guides auf Youtube
SpracheDeutsch
PreisAnfang Kostenlos, spätere Kapitel für Member
DownloadVideos auf Patreon
Guide-Videos auf Patreon kaufen
SpracheDeutsch
PreisAnfang Kostenlos, spätere Kapitel für Member // Alternativ 3€ pro Video

5. Tandem: HelloTalk

HelloTalk
HelloTalk lohnt, um Japanisch anzuwenden.
  • Sprachaustausch-App
  • Text-, Sprach- und Videochats
  • Integrierte Übersetzungs- und Korrekturtools

Wieso lohnt sich HelloTalk? Hier bekommst du eine Tandem-App, mit der du Japanische Muttersprachler kontaktieren und dein Japanisch anwenden kannst. Es zeichnet sich vor allem durch Korrekturfunktionen innerhalb des Chats aus. Außerdem ist es möglich, öffentlich einsehbare Blogeinträge zu verfassen.

Kostenpflichtige Funktionen: Die kostenpflichtigen Funktionen der App kannst du vernachlässigen. Es gibt einige generische Unterrichtseinheiten in Text und Ton, deren Inhalte bereits durch andere Apps aus dieser Liste hier abgedeckt werden.

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SpracheDeutsch
Preis
  • Kostenlos
  • Tagesabo: 0,20 Euro / Tag
  • Jahresabo: 119,99 Euro / Jahr
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SpracheDeutsch
Preis
  • Kostenlos
  • Tagesabo: 0,20 Euro / Tag
  • Jahresabo: 119,99 Euro / Jahr

6. Korrekturen: HiNative

In Lang-8 und HiNative kannst du deine erworbenen Japanisch-Kenntnisse anwenden.
In HiNative kannst du dein Japanisch korrigieren lassen.
  • Frage-Antwort-Plattform zum Sprachenlernen
  • Verschiedene Fragekategorien (Aussprache, Grammatik, Kultur)
  • Kostenlose Basisversion mit optionaler Premium-Mitgliedschaft

Wieso lohnt sich HiNative? Mit dieser App kannst du deine japanischen Blogeinträge von Muttersprachlern korrigieren lassen oder ihnen Fragen zu ihren Land stellen. Es eignet sich damit perfekt, um einfach auf Japanisch loszuschreiben und anhand von deinen Fehlern zu lernen.

Kostenpflichtige Funktionen: Du kannst Priority-Tickets kaufen, um schneller Antworten zu bekommen. Dazu gibt es ein Premium-Abo, wo du jeden Monat 10 Stück davon bekommst und auch weitere Vorteile hast wie zusätzliche Templates für Fragen.

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SpracheDeutsch
Preis
  • Kostenlos
  • Monatsabo: 4,29 Euro / Monat
  • Jahresabo: Etwa 39,99 Euro / Jahr
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SpracheDeutsch
Preis
  • Kostenlos
  • Monatsabo: 4,29 Euro / Monat
  • Jahresabo: Etwa 39,99 Euro / Jahr
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SpracheDeutsch
Preis
  • Kostenlos
  • Monatsabo: 4,29 Euro / Monat
  • Jahresabo: Etwa 39,99 Euro / Jahr

7. Übersetzer: DeepL

DeepL-Übersetzung Japanisch-Deutsch
DeepL hilft dir weiter, wenn du einen Satz nicht übersetzen kannst.
  • Hochwertige Übersetzungen auf Basis künstlicher Intelligenz
  • Unterstützt Japanisch und viele weitere Sprachen
  • Verfügbar als Desktop- und mobile App

Wieso lohnt sich DeepL? DeepL ist ein automatischer Übersetzer, der wesentlich bessere Ergebnisse liefert als Google Translate. Damit kann er bei etwaigen Verständnisproblemen helfen. Allerdings ist er nicht perfekt. Gerade bei komplexeren Sätzen kann es nach wie vor passieren, dass er die Bedeutung von Sätzen komplett ändert.

Kostenpflichtige Funktionen: Wenn du dir ein monatliches Abo bei DeepL holst, kannst du längere Sätze übersetzen lassen. Wenn du nicht zahlst, musst du längere Artikel notfalls selbst in kleinere Einheiten unterteilen. Der zweite Vorteil des Abos ist es, zwischen formellen und informellen Sprachstilen wechseln zu können. Als Privatnutzer reicht die kostenlose Variante aber im Regelfall aus.

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SpracheDeutsch / Englisch
Preis
  • Kostenlos
  • Abo ab 8 Euro / Monat
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SpracheDeutsch / Englisch
Preis
  • Kostenlos
  • Abo ab 8 Euro / Monat
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SpracheDeutsch / Englisch
Preis
  • Kostenlos
  • Abo ab 8 Euro / Monat

8. Übungen: Satori Reader

Satori Reader
Satori Reader ist eine gute App für den Einstieg in die Immersion, allerdings solltest du dich nicht nur auf sie verlassen.
  • Konversationen für Alltagssituationen in Japen
  • Kurze japanische Geschichten

Wieso lohnt Satori Reader? Satori Reader ist eine der Apps, die ich nicht vollends empfehlen kann, die aber durchaus positive Aspekte bietet. Sie eignet sich als Einstieg für immersives Lernen, wenn du noch nicht so richtig weißt, mit welchem Werk du anfangen willst. Denn hier bekommst du einige Alltagssituationen, aber auch kleinere japanische Werke, an denen du dich versuchen kannst. Die optionale Sprachausgabe ist jedoch sehr Lehrbuchhaft und wenig natürlich.

Kostenpflichtige Funktionen: Nicht alle der Geschichten sind kostenlos und teilweise bekommst du nur die ersten Kapitel gratis. Persönlich würde ich dir aufgrund des doch eher Lehrbuchhaften Aufbaus der App empfehlen, die kostenlosen Inhalte als Einstieg zu nutzen und danach mit natürlicherem Japanisch aus anderen Quellen weiterzulernen.

Vorsicht bei der Grammatik: Die App bietet auch Grammatik-Erklärungen. Die solltest du aber komplett ignorieren. Denn es sind die klassischen, die auf westlichen Grammatiken aufbauen und Japanisch nicht korrekt erklären. Du solltest die App wirklich nur nutzen, um japanische Texte zu finden.

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SpracheEnglisch
Preis
  • Kostenlos
  • Abo ab 8,99 Euro / Monat
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SpracheEnglisch
Preis
  • Kostenlos
  • Abo ab 8,99 Euro / Monat
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SpracheEnglisch
Preis
  • Kostenlos
  • Abo ab 8,99 Euro / Monat

Was ist mit All-In-One-Apps?

Duolingo, Busuu, und co: Sehr viele Menschen empfehlen oft diverse All-in-One Apps wie Duolingo, Busuu Lingodeer und ähnliche. Die versprechen, dass du dich einfach jeden Tag wenige Minuten mit der App beschäftigst, und so Japanisch lernen kannst. Ich kann jedoch nur aktiv davon abraten, auf diese Lösungen zurückzugreifen.

Die Probleme dieser Apps: Denn im besten Fall halte dich die Apps nur auf, im schlimmsten vermitteln sie dir ein falsches Bild der Sprache. Denn oftmals erklären sie die Grammatik gar nicht, während sie dir Lokalisationen der Sätze zeigen anstatt Übersetzungen. Wenn es Erklärungen gibt, sind die hingegen häufig falsch und das genutzte Japanisch ist meist unnatürlich.

Schlechte Fragestellungen: Dazu setzen sie oft auf Multiple-Choice-Aufgaben, in denen sie dir die Antworten vorsagen. Wenn du die Sprache wirklich nutzt, stehst du aber nie vor Situationen, wo du eine richtige Antwort aus vielen auswählen musst. Mehr über das Problem erkläre ich im folgenden Video:

Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen

Gibt es bessere bezahlte Apps?

Im Laufe der Zeit habe ich nicht nur kostenlose, sondern auch eine ganze Reihe kostenpflichtiger Apps ausprobiert. Dadurch kann ich dir auch versichern, dass die besten derzeit verfügbaren Apps für Japanisch kostenlos sind. Selbst die Boni, für die du zahlen kannst, sind häufig vernachlässigbar.

Wie du die Apps richtig einsetzt, um ganz alleine bis zum Muttersprach-Niveau zu lernen, findest du in meinem Lehrplan für Japanisch heraus:

Profilbild von Mathias Dietrich

Ich bin der Betreiber von Kawaraban und beschäftige mich seit 2007 mit Japan und seiner Sprache.

Ich habe einen Bachelor of Arts in Japanologie erworben und ein Austauschstudium an der Senshu-Universität absolviert.

Seit 2018 lebe ich in Japan und berichte über das Land und mein Leben hier.

Eines meiner Ziele ist es, zukünftigen Generationen bessere Erklärungen zur Sprache zu bieten, als ich sie zur Verfügung hatte.

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