
Um Japanisch so effektiv wie möglich zu lernen, musst du einige Vorbereitungen treffen. Nicht nur solltest du dir einen gewissen Überblick über die Sprache und den Lernaufwand verschaffen, sondern auch einige Apps einrichten. Hier erkläre ich dir alles Wichtige!
In Japan kommen insgesamt vier verschiedene Schriftsysteme zum Einsatz. Wenn du die Sprache beherrschen willst, musst du alle können.
Mehr zu den einzelnen Schriftsystemen, erfährst du später, wenn du dem Guide einfach ganz normal folgst. Willst du jetzt bereits mehr wissen, kannst du hingegen direkt zum Kapitel vorspringen, indem du auf den grünen Button klickst.
Zu viel zu lernen? Viele Anfänger werden vor allem von den Kanji eingeschüchtert, von denen es fast 2.000 Stück gibt, die du können musst. Der erste Gedanke ist da immer „Brauch ich das überhaupt, oder kann ich es auslassen?“
Du musst Kanji lernen: Du kommst nicht daran vorbei, die Zeichen zu lernen. Denn ohne wird eswesentlich schwerer. Der Grund dafür sind vor allem die zahlreichen Homonyme der Sprache. Also Worte die gleich klingen, aber eine andere Bedeutung haben. Kanji helfen dir, sie unterscheiden zu können.
Das Problem ohne Kanji: Wenn du etwa mit Karteikarten lernst und die Zeichen nicht kannst, dann hast du irgendwann fünf Karten, auf denen jeweils die selbe Schreibweise in Hiragana oder Katana steht, aber immer eine andere Übersetzung hinten drauf. Ohne Kanji kannst du die Sprache zudem nicht üben, indem du japanische Texte liest und übersetzt.
Zwischen 1 Monat und vielen Jahren. Es kommt darauf an, was du erreichen willst und wie häufig du zum lernen kommst. Hier siehst du, wie schnell du bestimmte Sprachniveaus erreichen kannst. Dabei gehe ich davon aus, dass du dich wirklich so effektiv wie möglich mit der Sprache umgibst.
Wie schnell du Fortschritte machst, wird im Verlauf der Zeit jedoch schwanken und ist zudem individuell abhängig.
Gerade, wenn du weniger Zeit in das Unterfangen investieren kannst, wirst du länger benötigen. Damit du deine Zeit jedoch effektiv nutzt, hab ich eine Reihe von Tipps zur richtigen Einteilung für dich!
Vorsicht vor den bekannten Apps! Du wirst häufig sehen, dass viele Leute zum Lernen Apps wie Duolingo, LingQ oder Busuu nutzen. Ich rate explizit von diesen Apps ab. Nicht nur verwenden sie die problematischen Erklärungen vieler Lehrbücher,sie sind zudem monetarisiert und scheinen primär darauf abzuzielen, dir ein gutes Gefühl zu geben, um dich zum Abschluss eines Abos zu bewegen, als dir wirklich etwas beizubringen.
Verschiedene Apps für verschiedene Bereiche: Letztendlich musst du dir für jeden Lernbereich andere Apps zulegen. Die besten zeige ich dir direkt im nächsten Abschnitt des Guides, zu dem du mit einem Klick auf den folgenden Button kommst:
Wie du Japanisch schreibst: Damit du am Smartphone oder deinem PC auch richtig japanisch schreiben kannst, musst du zunächst eine entsprechende Tastatur einrichten und lernen, wie du sie verwendest. Das lohnt sich nicht nur, um mit Japanern zu schreiben, sondern auch, um etwa Worte in einem Wörterbuch nachzuschlagen.
Ich erkläre dir die Einrichtung für alle gängigen Geräte und Betriebssysteme im folgenden Guide. Begonnen bei Android und iOS, über Windows bis hin zu Mac und Linux:
Eine der wichtigste Apps zum Lernen ist Anki. Allerdings ist es nicht getan, indem du dir einfach ein paar Decks herunterlädst und loslegst. Du musst Anki zuvor auch noch richtig einrichten und wissen, wie du es am besten verwendest.
Wo genau die wichtigen Menüs sind, welche Werte du nutzen solltest und was die beste Vorgehensweise beim Lernen selbst ist, erfährst du in meinem umfangreichen Guide:
Wenn du dem vorgesehenen Ablauf des Guides folgen willst, kannst du als nächstes einen kleinen Blick in einige der bekanntesten Wörter und Phrasen des Japanischen werfen. Das dient als kurzer und ungezwungener Einblick in die Sprache. Und einige von den Begriffen wirst du bestimmt schon einmal gehört haben!

Ich bin der Betreiber von Kawaraban und beschäftige mich seit 2007 mit Japan und seiner Sprache.
Ich habe einen Bachelor of Arts in Japanologie erworben und ein Austauschstudium an der Senshu-Universität absolviert.
Seit 2018 lebe ich in Japan und berichte über das Land und mein Leben hier.
Eines meiner Ziele ist es, zukünftigen Generationen bessere Erklärungen zur Sprache zu bieten, als ich sie zur Verfügung hatte.