
Japan macht in jüngster Zeit vor allem Schlagzeilen für Übertourismus und überlaufene Attraktionen, die es schwer machen. Das Land noch zu genießen. Doch sobald du einer direkten Empfehlung folgst, riskierst du, in die nächste Menschenmasse zu rennen. Deswegen solltest du den nächsten Japan Geheimtipp einfach selbst finden! Ich geb dir einen Schritt-für-Schritt-Plan, wie du das anstellst!
Schockierender Fakt: In Japan gibt es mehr Orte als nur Tokio, Osaka und Kyoto. Nur wirst du von den wenigstens jemals gehört haben. Entsprechend besuchen sie auch nur sehr wenige Touristen. Und genau da willst du hin! Um dein nöchstes Reiseziel zu finden, wirfst du einfach mit dem folgenden Reisezielfinder einen virtuellen Dart auf eine Japankarte!
So ein Dart trifft nicht immer: Du kannst ihn aber jederzeit neu werfen, wenn er ein eher unzugängliches Gebiet oder eine der überlaufenen Gegenden wie Tokio, Osaka und Kyoto getroffen haben sollte!
Entdecke einzigartige Orte in Japan abseits der typischen Touristenziele! Klicke auf den Button, um einen zufälligen Ort in Japan zu finden.
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Kyoto: Gerade Tempelgebiete wie Kiyomizudera und Fushimi Inari sind stark überlaufen. Aber auch in Gion und Arashiyama tummeln sich sehr viele Besucher.
Tokio: Hier wirst du vor allem bei der berühmten Kreuzung in Shibuya, dem Sensoji-Tempel in Asakusa, dem Meiji-Schrein und Harajuku erdrückt. Aber auch in anderen Vierteln gibt es sehr viele Besucher.
Der Fuji: Das Wahrzeichen Japans zieht besonders viele Besucher an. Der Aufstieg auf den Berg gleicht meist eher einer sehr langen Warteschlange.
Nara: Der Park mit seinen rumlaufenden Rehen ist genauso ein starkes Touristen-Ziel, wie der Todaiji.
Osaka: In Osaka konzentrieren sich die Massen vor allem auf Dotonbori, das Schloss und die Universal Studios Japan.
Hakone: Gerade an Wochenenden und Feiertagen ist das Onsen-Gebiet nahe Tokio sehr überfüllt.
Beppu: Wenn du einen ruhigen Onsen suchst, solltest du einen Bogen um Japans berühmteste Onsen-Stadt machen.
Miyajima: Auf Miyajima wirst du gerade beim Hafen, bis hin zum Itsukushima-Schrein und den in der nähe befindlichen Tempeln viele Besucher vorfinden.
Sehenswerte Orte gibt es in ganz Japan! Auch in der Nähe deines nächsten Reiseziels. Doch bevor du losziehst, solltest du ein wenig auf der Karte nachsehen, was es alles in der Umgebung gibt. Dabei kannst du vor allem nach den folgenden Dingen Ausschau halten:
Eine Reihe von Aktivitäten in Japan, die du im gesamten Land unternehmen kannst, findest du zudem mit einem Klick auf den grünen Button:
Bevor du weitermachst, solltest du nachsehen, wie genau du den Ort erreichen kannst und ob die Anfahrt für dich umsetzbar ist. Der schönste Ort bringt immerhin nichts, wenn du nicht hinkommen kannst! Japans Verkehrsnetz ist zwar hervorragend ausgebaut, aber gerade abgelegene Orte werden oft nur selten von Bussen oder Bahnen angefahren.
Prüfe daher:
All das kannst du gut mit Google Maps recherchieren!
Übrigens: Mit dem Japan Rail Pass kannst du die meisten Züge der Japan Railways kostengünstig nutzen - perfekt für Reisen abseits der üblichen Routen.
Ein wichtiger Tipp: Fernab der üblichen Großstädte bist du besonders auf dein Smartphone für Navigation und Übersetzungen angewiesen. Gleichzeitig ist dort die WLAN-Verfügbarkeit oft begrenzt. Sichere dir hier deine eSIM für Japan, damit du unterwegs günstig unabhängig bleibst:
Gerade in ländlichen Gebieten oder abseits der Touristenpfade können Unterkünfte begrenzt sein. Oft lohnt es sich, den Suchradius etwas zu erweitern und auch Unterkünfte in benachbarten Orten oder der nächsten größeren Stadt in Betracht zu ziehen.
Bedenke auch: In manchen Regionen sind die Unterkünfte während lokaler Festivals oder Feiertage schnell ausgebucht. Plane hier besonders frühzeitig! Welche verschiedenen Unterkunftsarten es in Japan gibt, erfährst du hier:
Englisch reicht nicht mehr! Während du in typischen Touristengebieten problemlos mit Englisch durchkommst, ist das bei kleineren Orten in Japan nicht gegeben. Das Problem kannst du mit automatischen Übersetzern wie KIs und Google Lens beheben. Viel sinnvoller ist es aber, Japanisch zu lernen.
Auch so entfliehst du Touristen! Wenn du die Sprache beherrschst, kannst du viele Unternehmungen machen, bei denen man mit Englisch allein nicht mehr weiterkommt. Da die wenigsten Touristen einen derartigen Aufwand auf sich nehmen, kannst du so echte Schätze entdecken, von denen dir kaum jemand erzählt!
Es bringt zudem weitere Vorteile mit sich! Etwa wird die Wegfindung und Suche viel leichter, da du die Schilder schneller lesen kannst. Und es erspart dir peinliche Situationen, bei denen dich Angestellte erst auf dein Fehlverhalten hinweisen, weil du einen japanischen Aushang nicht lesen konntest.
Wenn du direkt loslegen willst, kannst du mit nur einem Klick anfangen, Japanisch in meinem kostenlosen Onlinekurs zu lernen:

Ich bin der Betreiber von Kawaraban und beschäftige mich seit 2007 mit Japan und seiner Sprache.
Ich habe einen Bachelor of Arts in Japanologie erworben und ein Austauschstudium an der Senshu-Universität absolviert.
Seit 2018 lebe ich in Japan und berichte über das Land und mein Leben hier.
Eines meiner Ziele ist es, zukünftigen Generationen bessere Erklärungen zur Sprache zu bieten, als ich sie zur Verfügung hatte.