
Die Reise ins Land der aufgehenden Sonne steht kurz bevor, aber hast du an den wichtigsten Schutz gedacht? Eine Auslandskrankenversicherung für Japan ist nicht nur ratsam, sondern für einen sorgenfreien Aufenthalt unerlässlich. In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du alles Wichtige zu Reiseversicherungen für Japan - von der Notwendigkeit über die verschiedenen Optionen bis hin zu den wichtigsten Auswahlkriterien.
Japan ist ein modernes Land mit exzellentem Gesundheitssystem, doch ohne entsprechende Absicherung können Behandlungskosten schnell in die Höhe schnellen. Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland übernimmt in Japan keinerlei Kosten. Und auch das Auswärtige Amt weißt darauf hin, sich für die Reise zu versichern!
Besonders wichtig: Seit 2021 können Ausländern, die in Japan unbezahlte medizinische Kosten haben, die Einreise nach Japan beschränkt oder sogar verweigert werden, wie die offizielle japanische Tourismusbehörde warnt. Die Maßnahmen sollen weiter ausgebaut werden und es steht im Gespräch, dass eine Auslandskrankenversicherung gar Voraussetzung für die Einreise werden kann.
Bereits ein einfacher Arztbesuch kann mehrere hundert Euro kosten! Ein Krankenhausaufenthalt schnell in die Tausende gehen. Eine Auslandskrankenversicherung schützt dich vor diesen unerwarteten Kosten und sorgt dafür, dass du die bestmögliche medizinische Versorgung erhältst, ohne dir finanzielle Sorgen machen zu müssen.
Die kurze Antwort: Jeder! Egal ob du als Tourist, Geschäftsreisender, Student, Backpacker oder Work and Traveller nach Japan reist – eine Auslandskrankenversicherung ist unverzichtbar.
Es ist wichtig zu wissen, dass Touristen und Ausländer, die sich nur kurz in Japan aufhalten, nicht über das japanische Gesundheitssystem versichert sind. Du benötigst daher eine internationale Krankenversicherung.
Für deine Reise nach Japan stehen verschiedene Versicherungsoptionen zur Verfügung, die unterschiedliche Risiken abdecken. Bei TravelSecure gibt es deswegen verschiedene Pakete, die speziell auf unterschiedliche Reisetypen zugeschnitten sind, wie:
Im Kern solltest du vor allem die sechs wichtigsten Versicherungstypen beachten:
Bei der Auswahl der richtigen Versicherung für deine Japan-Reise sind folgende Punkte besonders wichtig:
Wichtig zu wissen: Auslandskrankenversicherungen zahlen im Regelfall nicht für Behandlungen, bei denen bereits vor dem Antritt der Reise sicher war, dass sie während der Reise stattfinden müssen. Und natürlich sind auch vorsätzlich herbeigeführte Krankheiten oder Unfälle ausgeschlossen.
Trotz bester Vorbereitung kann es passieren, dass du während deiner Japan-Reise medizinische Hilfe benötigst. Hier ist, was du in einem solchen Fall wissen und tun solltest:
Ein wichtiger Punkt, den viele Reisende nicht wissen: In Japan musst du als Tourist in der Regel die medizinischen Kosten zunächst vollständig selbst bezahlen. Denn mit in Japan werden die meisten Ärzte mit deinen Versicherungsdokumenten nicht viel anfangen können. Je nach Versicherung kann es aber Ausnahmen geben.
Daher ist es wichtig:
Die Rückerstattung der Kosten erfolgt erst nach deiner Rückkehr durch deine Versicherung. Dafür musst du alle Belege einreichen und ggf. einen Schadensbericht ausfüllen. TravelSecure bietet hier einen besonders unkomplizierten Service und schnelle Erstattung.
In den großen Städten wie Tokio, Osaka und Kyoto gibt es viele Kliniken und Ärzte, die Englisch sprechen. Dennoch ist es ratsam, sich vor der Reise zu informieren:
Während du in den touristischen Zentren meist mit Englisch zurechtkommst, kann die Sprachbarriere in ländlicheren Regionen Japans zum Problem werden. Abseits der Großstädte wie Tokio, Osaka und Kyoto sprechen viele Ärzte und medizinisches Personal oft nur Japanisch.
In solchen Situationen können gute Japanischkenntnisse buchstäblich lebensrettend sein:
Deswegen empfehle ich dir, als Reisevorbereitung auch Japanisch zu lernen. Dafür musst du aber nicht jahrelang Kurse besuchen. Denn ein gutes Verständnis der Sprache kannst du wesentlich schneller bekommen, wenn du richtig an die Sache rangehst. Wie, findest du hier heraus:
Bei einem ernsteren medizinischen Notfall solltest du so schnell wie möglich deine Versicherung kontaktieren. Die meisten Anbieter, inklusive TravelSecure, verfügen über eine 24/7-Notfallhotline. Die Versicherung kann:
Bewahre daher die Kontaktdaten deiner Versicherung immer gut zugänglich auf – am besten digital und in ausgedruckter Form.
Eine Auslandskrankenversicherung für Japan solltest du nicht als Zusatzleistung ansehen! Es ist eine essenzielle Absicherung. Die Kosten für eine Auslandskrankenversicherung sind im Vergleich zu den potenziellen Behandlungskosten in Japan minimal. Bereits ab 0,99 € pro Tag kannst du dich absichern.
Mit der richtigen Versicherung im Gepäck kannst du deine Japan-Reise unbeschwert genießen und dich voll und ganz auf die faszinierende Kultur, die atemberaubende Landschaft und die einzigartigen Erlebnisse konzentrieren, die dieses wunderbare Land zu bieten hat und auf die du dich mit dem folgenden Artikel perfekt vorbereiten kannst:

Ich bin der Betreiber von Kawaraban und beschäftige mich seit 2007 mit Japan und seiner Sprache.
Ich habe einen Bachelor of Arts in Japanologie erworben und ein Austauschstudium an der Senshu-Universität absolviert.
Seit 2018 lebe ich in Japan und berichte über das Land und mein Leben hier.
Eines meiner Ziele ist es, zukünftigen Generationen bessere Erklärungen zur Sprache zu bieten, als ich sie zur Verfügung hatte.
J. Opitz says:
Leider ist zu wenig bekannt, dass manche Kliniken das 3-fache der eigentlichen Kosten verlangen dürfen, wenn der Patient keinen japanischen Versicherungsschutz hat, also auch dann, wenn er bar bezahlt. Man sollte daher immer fragen, ob entsprechende Zuschläge erhoben werden.
Die offizielle Begründung ist, dass das zum Ausgleich der Kosten erforderlich sei, die entstehen, wenn ein Ausländer nicht zahlen kann oder sich der Zahlungspflicht entzieht.
Das ist vergleichbar mit einer Taxifahrt, die laut Zähler 100 Euro kostet, der Fahrer aber 300 Euro (legal!) berechnet, weil es Ausländer gibt, die nicht bezahlen.
Mathias Dietrich says:
Das hör ich jetzt auch zum ersten Mal. Offenbar können die Krankenhäuser, wenn sie es für angebracht halten, mehr verlangen.
„For uninsured foreigners, paying 100% of medical expenses is a heavy burden. However, according to supporters, in recent years there has been an increase in the number of cases where 200% to 300% of actual medical costs are charged.“
https://mainichi.jp/english/articles/20211120/p2a/00m/0na/021000c
Hintergrund ist laut dem Artikel auch, dass man reiche Leute für medizinische Behandlungen ins Land bekommen will. Und das machen 24 Prozent der Krankenhäuser Landesweit und 66 Prozent derer mit vielen ausländischen Besuchern. Ein sinnvoller Hinweis. Danke dir! Ich nehm das mal mit auf.