
Du kennst das Problem: Du unternimmst eine teure Reise zu den größten Wahrzeichen der Welt, kannst dann aber wegen der ganzen nervigen Touristen kein schönes Bild machen! Jetzt gibt es eine Lösung für das Problem: Den Touristenfilter.
Was genau macht der Filter? Der Touristenfilter ist ein Programm, das aus mehreren Einzelbildern mit sich bewegenden Menschen ein Bild komplett ohne Menschen erstellen kann.
Wie gut funktioniert er? Die Qualität deines Ergebnis hängt dabei von deinem Ausgangsmaterial ab. Sich verändernde Lichtverhältnisse oder Personen, die lange Zeit an einer Position stehen, können das Ergebnis negativ beeinträchtigen. Wenn in einem bestimmten Bildausschnitt zudem immer Menschen stehen und du nie das eigentliche Motiv ablichten kannst, hilft auch der Filter nur noch in Maßen weiter.
Dank freundlicher Erlaubnis des Entwicklers, kannst du das Programm direkt bei mir herunterladen:
Die folgenden zwei Bilder zeigen dir, wie effektiv dieser Filter sein kann. Links siehst du eines der insgesamt 40 Eingangsbilder, in denen es vor Menschen nur so wimmelt. Rechts ist das Resultat, nachdem ich den „Cut and Median“-Filter nutzte.

Vor dem Konbini in Japan gibt es immer ein geschäftiges Treiben.

Dank dem Filter wird die Straße Menschenleer.
Um die Menschen aus deinen Bildern zu entfernen, kommen eine Reihe von verschiedenen Methoden zum Einsatz. Allen voran Median Stacking, das aber für bessere Ergebnisse mit weiteren Vorgehensweisen kombiniert wird. Wenn du dich für die genaue Technik und auch die Funktionsweise des Programms interessierst, lohnt ein Blick auf die Seite des Entwicklers.
Wenn du speziell für Japan gute Orte suchst, an denen du Bilder machen kannst, um hinterher den Touristenfilter auszuprobieren, dann lohnt ein Blick in die Liste der besten Reiseziele in Japan, basierend auf einer Umfrage unter Japanern selbst.

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Ich bin der Betreiber von Kawaraban und beschäftige mich seit 2007 mit Japan und seiner Sprache.
Ich habe einen Bachelor of Arts in Japanologie erworben und ein Austauschstudium an der Senshu-Universität absolviert.
Seit 2018 lebe ich in Japan und berichte über das Land und mein Leben hier.
Eines meiner Ziele ist es, zukünftigen Generationen bessere Erklärungen zur Sprache zu bieten, als ich sie zur Verfügung hatte.